Kurz gesagt

Eine Marketing-Automation-Agentur für B2B verbindet Anfragekanäle, Qualifizierung und CRM zu einer Strecke, die ohne manuelle Übergaben funktioniert. Der messbare Hebel liegt im Mittelstand fast nie in mehr Leads, sondern in der Reaktionszeit und im Nachfassen: Beides ist automatisierbar, beides ist heute meist unbesetzt, und beides lässt sich in sieben bis zehn Arbeitstagen aufbauen.

Warum die Rechnung im deutschen Mittelstand anders aussieht

Im Handel mit Konsumgütern lohnt sich Automatisierung über Masse. Im B2B mit Anlagen, Komponenten oder Dienstleistungen lohnt sie sich über Wert: Wer im Monat vierzig Anfragen bekommt und bei einem Auftragswert von 20.000 € liegt, verliert mit jeder unbeantworteten Anfrage mehr als eine Onlineshop-Kette an einem ganzen Tag.

Das erklärt, warum die üblichen Werkzeuge hier oft enttäuschen. Eine Marketing-Automation-Suite ist auf Kampagnenlogik gebaut — Segmente, Score, Newsletter-Strecken. Was der technische Vertrieb braucht, ist etwas anderes: eine belastbare Antwort auf eine konkrete Frage nach Lieferzeit, Kompatibilität oder Zertifizierung, und zwar innerhalb der Aufmerksamkeitsspanne des Anfragenden. Score-Modelle helfen dabei nicht. Erreichbarkeit hilft.

Testen Sie es an sich selbst

Schicken Sie über Ihr eigenes Formular eine Anfrage — von einer Nummer, die im Unternehmen niemand kennt. Notieren Sie die Uhrzeit. Wiederholen Sie das an einem Freitag um 17:30 Uhr. Die Zeitspanne bis zur ersten inhaltlichen Antwort ist Ihre reale Reaktionszeit. Sie steht in keinem Report, weil Reports nur Leads zählen, die jemand angefasst hat.

Was wir aufbauen

Erstreaktion, die keine Öffnungszeiten kennt

Ein KI-Agent nimmt die Anfrage auf Website, WhatsApp, E-Mail oder im Chat entgegen, beantwortet die gestellte Frage anhand Ihrer eigenen Unterlagen und stellt die zwei bis drei Rückfragen, die Ihr Vertrieb ohnehin stellen würde. Kommt eine Frage, die eine verbindliche Zusage berührt — Preis, Termin, Spezifikation außerhalb der Datenbasis — übergibt er an einen Menschen, statt zu raten. Details dazu in unserer englischen Seite zum Lead-Response-Agenten.

Qualifizierung nach Ihren Regeln, nicht nach einem Punktesystem

BANT und seine Nachfolger sind im technischen Vertrieb selten hilfreich, weil das Budget zum Zeitpunkt der Anfrage oft noch gar nicht existiert. Sinnvoller sind harte Merkmale: Anwendungsfall, Menge, Zeitfenster, bestehender Lieferant, Land. Diese Felder schreibt der Agent strukturiert ins CRM — als Felder, nicht als Gesprächsprotokoll. Genau daran entscheidet sich, ob Ihre Auswertungen in einem halben Jahr noch brauchbar sind.

Nachfassen, das nicht vom Kalender einer Person abhängt

Der größte stille Verlust liegt nicht bei neuen Anfragen, sondern bei alten Angeboten. In fast jedem CRM, das wir öffnen, liegen mehrere hundert Kontakte, die einmal ein Angebot bekommen haben und danach nie wieder kontaktiert wurden. Diese Liste systematisch und mit dem ursprünglichen Kontext anzusprechen, ist das billigste Projekt mit der schnellsten Rückmeldung — meist zwei bis drei Tage Aufbau.

Ein Wochenbericht, der eine Entscheidung erlaubt

Nicht Öffnungsraten, sondern: wie viele Anfragen kamen, wie schnell wurde geantwortet, wie viele wurden qualifiziert, wie viele Termine, wie viel Angebotsvolumen. Fünf Zahlen, jede Woche, immer im selben Format. Wenn eine davon fällt, sieht man sofort, an welcher Stelle der Strecke es klemmt.

Zeitplan und Preise

600 €
Audit zum Festpreis, Ergebnis in 48 Stunden: Karte der Verlustpunkte, zehn Sofortmaßnahmen
ab 1.800 €
Sprint über 7–10 Arbeitstage: Erstreaktion, Qualifizierung, CRM, Nachfassen — live
ab 2.400 €/Monat
Wachstums-Retainer: laufender Betrieb, Kalibrierung, Ausbau, Wochenbericht

Ein KI-Agent für die Website allein liegt bei 800 €, ein vollständiges KI-Vertriebssystem ab 3.800 €, Demand Capture mit SEO und GEO bei 2.200 € im Monat. Die Preise auf den deutschsprachigen Seiten sind eine eigene Euro-Liste und keine Umrechnung des Dollar-Preises — vergleichen Sie also bitte nicht quer über die Sprachversionen.

DSGVO ist hier kein Absatz am Ende

Automatisiertes Nachfassen berührt personenbezogene Daten in fast jedem Schritt, und die Frage, wo verarbeitet wird, entscheidet im Zweifel über die Machbarkeit des ganzen Projekts. Wir klären das vor dem Aufbau: Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem ersten Zugang, dokumentierte Löschfristen, Verarbeitung in der EU wo möglich, und eine klare Benennung der Stellen, an denen ein Anbieter außerhalb der EU sitzt. Widerspruch und Abmeldung werden technisch abgebildet, nicht nur in der Datenschutzerklärung behauptet.

Wofür wir nicht die richtige Adresse sind

  • Reine Kampagnenarbeit. Wenn Sie eine Agentur für Anzeigen, Kreation und Mediaeinkauf suchen, gibt es dafür bessere Häuser. Wir bauen das System hinter der Anzeige.
  • Garantierte Leadzahlen. Solche Zusagen kann niemand seriös geben, der Ihre Nachfrage nicht kennt.
  • Unternehmen mit sehr wenigen Anfragen. Unter etwa zwanzig Anfragen im Monat rechnet sich Automatisierung der Erstreaktion selten. Dann ist Nachfrageaufbau der richtige erste Schritt.
  • B2C-Impulskauf. Andere Mechanik, andere Werkzeuge, andere Agentur.

Wie wir arbeiten

Remote, mit einem festen Ansprechpartner, der auch derjenige ist, der baut — kein Account-Management zwischen Ihnen und der Umsetzung. Arbeitszeiten Montag bis Freitag, 11:00–19:00 MEZ. Was außerhalb dieser Zeiten hereinkommt, beantwortet der Agent, und genau das ist der Punkt. Mehr zum Hintergrund und zum Team auf der deutschen Startseite.

Häufige Fragen

Was macht eine Marketing-Automation-Agentur konkret?

Sie verbindet die Systeme, in denen Ihre Anfragen entstehen, mit den Systemen, in denen Ihr Vertrieb arbeitet — und automatisiert genau die Schritte dazwischen, die heute jemand von Hand macht. Praktisch heißt das: Erstreaktion auf jede Anfrage in Sekunden, Qualifizierung nach Ihren Kriterien, saubere Übergabe ins CRM mit echten Feldern statt Chatprotokollen, Nachfassen nach Plan und ein wöchentlicher Report, der Umsatz zeigt und nicht Klicks. Alles andere ist Beiwerk.

Wie unterscheidet sich das von einer klassischen Agentur?

Eine klassische Agentur liefert Kampagnen und Reportings. Wir bauen das System, in dem die Anfrage aus der Kampagne nicht verloren geht. Der Unterschied wird meist im ersten Monat sichtbar: nicht die Zahl der Leads ändert sich zuerst, sondern der Anteil der Leads, der überhaupt beantwortet wird. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einem Audit und nicht mit einem Mediaplan.

Welche Systeme setzen Sie ein?

Wir arbeiten mit dem, was bei Ihnen schon läuft: HubSpot, Pipedrive, Zoho, Salesforce im kleineren Zuschnitt, dazu n8n oder Make für die Orchestrierung und die üblichen Messenger. Wenn nichts vorhanden ist, empfehlen wir die schlankste Kombination, die Ihre Prozesse trägt — nicht die teuerste. Ein eigenes Portal, das Sie an uns bindet, gibt es nicht: Zugänge, Code, Prompts und CRM-Struktur gehören Ihnen.

Wie halten Sie es mit der DSGVO?

Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem ersten Zugriff, Datensparsamkeit als Grundeinstellung und dokumentierte Löschfristen. Wo möglich laufen Verarbeitungen in der EU; wo ein Anbieter außerhalb sitzt, benennen wir das vor der Entscheidung statt danach. Automatisiertes Nachfassen berücksichtigt Opt-out und Widerspruch technisch, nicht nur in der Policy. Rechtsberatung ist das nicht — die Grenzen legen wir gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten schriftlich fest.

Wie lange dauert die Einführung?

Das Audit liefert innerhalb von 48 Stunden eine Karte der Stellen, an denen heute Anfragen versickern. Der eigentliche Aufbau — Erstreaktion, Qualifizierung, CRM-Anbindung, Nachfass-Strecken — läuft als Sprint in sieben bis zehn Arbeitstagen, und zwar auf Ihrem echten Traffic, nicht auf einer Demo-Datenbank. Danach folgt eine Phase des Nachschärfens, in der die Regeln an echten Gesprächen kalibriert werden.

Was kostet das und womit fängt man an?

Das Audit kostet 600 € zum Festpreis, der Sprint ab 1.800 €, ein KI-Agent für die Website ab 800 €. Laufende Betreuung als Wachstums-Retainer beginnt bei 2.400 € im Monat, Demand Capture mit SEO und GEO bei 2.200 € im Monat. Sinnvoll ist fast immer der kleinste Schritt zuerst: Wenn das Audit zeigt, dass bei Ihnen wenig zu holen ist, sagen wir das — und Sie haben 600 € statt eines Jahresbudgets ausgegeben.

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